вторник, 22 марта 2016 г.

Infanterie-Regiment Kaiser Friedrich, König von Preußen (7. Württembergisches) Nr. 125




Stiftungstag

24.7.1809

Garnison und Unterstellung 1914

  • Garnison: Stuttgart
Das Regiment war 1914 (vor der Mobilmachung) unterstellt:

Kriegsgliederung am 17.08.1914 [1] [2]

Formationsgeschichte

  • 25. Juni 1809:
Aufstellung zweier Depot-Bataillone aus den Depot-Kompagnien der in den Krieg gegen Österreich ausmarschierten Regimenter.
  • 24. Juli 1809:
Aufstellung des „Regiments von Scharffenstein“.
  • Oktober 1809:
Verleihung von vier Fahnen: I. Bataillon zwei Fahnen blau und gelb in Quadrate geteilt mit königlichem Wappen und Namenszug, II. Bataillon zwei gelbe Fahnen mit königlichem Wappen und Namenszug.
  • 1811:
Umbenennung in „Infanterie-Regiment Nr. 8“.
  • 1813:
Umbenennung in „Infanterie-Regiment Nr. 7“, gebildet aus dem bisherigen II. Bataillon und Resten anderer Feldregimenter. Abgabe des I. Bataillons zur Errichtung des neuen „Infanterie-Regiments Nr. 8“.
  • 31. März 1817:
Umbenennung in „7. Infanterie-Regiment“, bestehend aus dem bisherigen Infanterie-Regiment Nr. 7 und einem Bataillon des 1805 errichteten leichten Infanterie-Regiment Nr. 10.
  • 4. Oktober 1818:
Verleihung von Feldzeichen mit Regimentsnummer an die Bataillone.
  • 3. September 1851:
Verleihung von rotseidenen Fahnen mit königlichem Wappen auf der Vorderseite und königlichem Namenszug auf der Rückseite an die Bataillone.
  • 18. Dezember 1871:
Umbenennung in „7. Württembergisches Infanterie-Regiment Nr. 125“.
  • 31. Oktober 1872:
Abgabe der 7. Kompagnie zur Bildung eines Füsilier-Bataillons beim Infanterie-Regiment Nr. 121.
  • 1. November 1873:
Abgabe einer aus sämtlichen Kompagnien des Regiments zusammengestellten Kompagnie zur Bildung eines Füsilier-Bataillons beim Füsilier-Regiment Nr. 122.
  • 1. Oktober 1874:
Errichtung eines Füsilier (III.) Bataillons aus einer in der Brigade gebildeten Kompagnie und je einer Kompagnie der Infanterie-Regimenter Nr. 120 und 121 und des Grenadier-Regiments Nr. 123.
  • 2. Dezember 1874:
Verleihung einer Fahne an das Füsilier-Bataillon (III.) und Auszeichnung der Fahnen des I. und II. Bataillons mit dem Ritterkreuz des Militär-Verdienstordens und dem Eisernen Kreuz.
  • 31. Januar 1889:
Die Bezeichnung „Füsilier-Bataillon“ wird durch „III. Bataillon“ ersetzt.
  • 20. März 1888:
Umbenennung in „Infanterie-Regiment Kaiser Friedrich, König von Preußen (7. Württembergisches) Nr. 125“.
  • 2. Oktober 1893:
Errichtung eines Halbbataillons als IV. Bataillon.
  • 3. Dezember 1894:
Verleihung einer Fahne gleich der des III. an das IV. Bataillon.
  • 30. November 1895:
Auszeichnung der Fahnen des I. und II. Bataillons mit dem schwarzweißroten Band der Kriegsdenkmünze 1870/71 und daran befestigten Gefechtsspangen.
  • 1. April 1897:
Abgabe des IV. Bataillons für die Aufstellung der neu errichteten Württembergischen Infanterie-Regimenter Nr. 127 und 180.
  • 10. September 1898:
Herzog Albrecht von Württemberg wird à la suite des Regiments gestellt.
  • 8. Mai 1909:
Verleihung von Säkular-Fahnenbändern.
  • 7. September 1909:
Prinz Eitel-Friedrich von Preußen wird à la suite des Regiments gestellt.
  • 1. Oktober 1913:
Errichtung einer Maschinengewehr-Kompagnie.
  • 02.08.1914 [1] : Das Regiment wurde gemäß Mobilmachungsplan mobilisiert. Neben dem ins Feld rückende Regiment stellte es ein Ersatz-Bataillon zu 4 Kompanien, sowie zwei Rekruten-Depots auf.
  • 04.09.1918 [3] [4]:
Das Regiment erhält eine eigene Minenwerfer-Kompanie, gebildet aus Teilen der Minenwerfer-Kompanie Nr. 26.
  • 21. Dezember 1918:
Beginn der Demobilmachung und anschließende Auflösung des Regiments.

  • Ersatz-Truppenteile zum 1. Weltkrieg: Ersatz-Bataillon Inf.-Rgt. Nr.125 aufgestellt in Stuttgart (zwei Komp. traten zum Brig.-Ers.-Btl. Nr.51).

Standorte

  • ab 1809: Ludwigsburg, Neuenstadt am Kocher, Gundelsheim, Hornegg und später Ulm an der Donau.
  • ab 1833: Stuttgart.
  • ab 1837: Ludwigsburg.
  • ab 1849: Ulm an der Donau.
  • ab 1866: Stuttgart.
  • ab 1874: III. Bataillon in Ulm an der Donau.
  • ab 1875: III. Bataillon in Tübingen.
  • ab 1897: III. Bataillon in Stuttgart.

Kantone

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Uniformen

  • Bunter-Rock: rote brandenburgische Ärmelaufschläge mit blauer Paspel, rote Schulterstücke mit roter Paspel und ab 20.03.1888 gelbes Monogramm (bekröntes "FR"), gelbes württembergisches Emblem.

Feldzüge, Gefechte usw

  • 1809 Krieg gegen Österreich:
  • 14. Juli 1809: Gefecht bei Egloffs.
  • 15. Juli 1809: Gefecht bei Isny.
  • 1814 bis 1815 Krieg gegen Frankreich:
  • Vorpostengefecht bei Kehl.
  • 11. Januar 1814: Gefecht bei Epinal.
  • 18. Januar 1814: Gefecht bei Chaumont.
  • 24. Januar 1814: Gefecht bei Bar sur Aube.
  • 11. Februar 1814: Erstürmung von Sens.
  • 18. Februar 1814: Gefecht bei Monterau.
  • 21. März 1814: Schlacht bei Arcis sur Aube.
  • 25. März 1814: Gefecht bei La Fère Champenoise.
  • 30. März 1814 Schlacht bei Paris.
  • 28. Juni 1815: Gefecht bei und Einschließung von Straßburg (Suffelweiersheim).
  • 1848 in Baden:
  • Ausmarsch nach Baden.
  • 1866 Krieg gegen Preußen:
  • 24. Juli 1866: Gefecht bei Tauberbischofsheim.
  • 25. Juli 1866: Gefecht bei Gerchsheim.
  • 1870 bis 1871 Krieg gegen Frankreich:
  • 1. September 1870: Schlacht bei Sedan.
  • 19. September 1870 bis 28. Januar 1871: Einschließung und Belagerung von Paris:
  • 21. Oktober 1870: Gefecht bei Joinville und Le Plant.
  • 30. November 1870: 1. Schlacht bei Villiers.
  • 2. Dezember 1870: 2. Schlacht bei Villiers (Champigny).
  • 3. Dezember 1870: Gefecht bei Champigny.

Gefechtskalender ab August 1914

1914:

  • 31: Juli: Drohende Kriegsgefahr.
  • 2. August: Erster Mobilmachungstag.
  • 8. August: Abtransport des Regiments.
  • 9. bis 17. August: Bereitstellung in der Gegend von Königsmachern.
  • 18. bis 21. August: Vormarsch über Kattenhofen–Monnerich und Hondelange.
  • 22. August: Feuertaufe bei Mousson–Baranzy.
  • 23. August: Gefecht bei Montigny und Einmarsch in Longuyon.
  • 24. August: Kämpfe bei Noërs.
  • 26. August: Vormarsch über den Othain und die Loison.
  • 27. August: Rasttag in Marles und Villers. Aufräumungsarbeiten durch einzelne Kompagnien auf dem Schlachtfeld von Noërs.
  • 28. August: Vormarsch nach der Maas.
  • 29. August: Überfall durch die Besatzung von Montmédy.
  • 30. August: Übergang über die Maas bei Sassey.
  • 31. August: Kämpfe bei Halles–Montigny.
  • 1. bis 4. September: Vormärsche nach der Aire.
  • 5. September: Nächtliche Einnahme von Clermont.
  • 6. September: Gefechte bei Evres–Pretz.
  • 7. bis 9. September: Kämpfe bei Sommaisne.
  • 10. September: Nachtangriff bei der Vaux-Marie-Ferme.
  • 11. bis 13. September: Rückmärsche durch die Argonnen.
  • 14. bis 20. September: Schanzarbeiten an der Aire.
  • 21. bis 24. September: Kämpfe bei Montblainville.
  • 25. September: Rasttag bei Apremont.
  • 26. September: Marsch um den Nordrand der Argonnen.
  • 27. September: Alarmquartiere in Termes und Mouron.
  • 28. September bis 7. Oktober: Stellungskämpfe an der Tourbe.
  • 8. und 9. Oktober: Abtransport von Challerange und Autry nach Valenciennes und St. Amand.
  • 10. und 11. Oktober: In Quartieren nordöstlich Valenciennes.
  • 12. Oktober: Vormarsch in Richtung Lille.
  • 13. Oktober: Rasttag südöstlich Lille.
  • 14. Oktober: Marsch an die belgische Grenze.
  • 15. bis 18. Oktober: Bau von Stellungen südlich der Lys.
  • 19. Oktober: Marsch nach den südöstlichen Vorstädten von Lille.
  • 20. Oktober: Kämpfe bei Château de Flandres und La Vallée.
  • 21. und 22. Oktober: Kämpfe bei Le Maisnil und Haut Quesnoy.
  • 23. bis 27. Oktober: Korpsreserve mit wechselnder Aufstellung und Unterkunft.
  • 27. auf 28. Oktober: Nachtmarsch in die Gegend nördlich Lille.
  • 29. Oktober: Einsatz im Kampf vor Messines.
  • 30. Oktober: Beginn des Angriffes auf Messines.
  • 1. November: Einnahme von Messines.
  • 2. bis 5. November: Armeereserve in Warneton.
  • 6. bis 24. November: Stellungskämpfe bei Messines.
  • 24. und 25. November: Märsche in die Gegend östlich Lille.
  • 26. bis 29. November: Transporte nach dem östlichen Kriegsschauplatz über Brüssel, Aachen, Hannover, Berlin, Thorn und Nieszawa.
  • 29. November bis 2. Dezember: Vormärsche über Wloclawek–Kowal–Gostynin und Sanniki (Abzweigung der 12. Kompagnie nach Plock).
  • 3. bis 12. Dezember: Kämpfe bei Zaluskow–Ilow.
  • 13. bis 15. Dezember: Kämpfe bei Gyzice.
  • 16. Dezember: Rechtsabmarsch nach der Bzura (Rybno).
  • 17. und 18. Dezember: Divisionsreserve in der Gegend von Kozlow-Szlachecki.
  • 19. bis 31. Dezember: Stellungskämpfe an der Bzura westlich der Bahnlinie Lodz–Warschau.

1915:

  • 1. bis 9. Januar: Stellungskämpfe an der Bzura zu beiden Seiten der Bahnlinie Lodz–Warschau.
  • 10. Januar bis 13. Februar: Stellungskämpfe an der Bzura westlich der Bahnlinie Lodz–Warschau.
  • 13. Februar bis 1. März: Stellungskämpfe an der Bzura östlich Ludwikow.
  • 2. März: Fahrt nach Tomaszow auf den Südflügel der Armee Mackensen.
  • 3. und 4. März: Vorrücken nördlich der Pilica.
  • 5. März: Kampf um das Vorwerk Jezierzec.
  • 6. bis 8. März: Kämpfe südlich Zdzary.
  • 9. bis 14. März: Kämpfe nördlich Grabice–Stolniki.
  • 15. und 16. März: Reserve bei Gortatowice–Wylezinek.
  • 17. März: Rückmarsch nach Tomaszow.
  • 18. bis 20. März: Transporte über Kutno–Thorn nach Muschaken.
  • 21. März: Marsch nach Krzynowloga Mala und Umgebung.
  • 25. März bis 27. Mai: Einsatz vor Przasnysz in den Stellungen bei Kijewice.
  • 28. Mai bis 12. Juli: Einsatz vor Przasnysz in den Stellungen vor Czarzaste.
  • 13. Juli: Erstürmung von Osowiec und der Edelschanze.
  • 14. bis 16. Juli: Kämpfe bei Helenow-Nowy und Sztary.
  • 17. Juli: Überschreiten des Oshitz.
  • 18. Juli: Marsch auf Roshan.
  • 19. Juli: Vor Roshan.
  • 20. Juli: Erstürmung der Höhe 132 vor Roshan.
  • 21. bis 23. Juli: In Stellung vor Roshan.
  • 24. Juli: Narew-Übergang südlich Roshan.
  • 25. und 26. Juli: Kämpfe auf dem Ostufer des Narew.
  • 27. bis 30. Juli: Einzug in die Linie Borki–Kobylin.
  • 30. Juli: Erstürmung von Rembische (Bataillonsstab Henning und 10. Kompagnie).
  • 31. Juli und 1. August: Armeereserve bei Saosha.
  • 2. und 3. August: Vorrücken nach der Bahnlinie Warschau–Ostrolenka.
  • 4. August: Erstürmung des Bahnhofes Paßjeki.
  • 5. bis 7. August: Verfolgung auf Katschka–Sußki.
  • 8. bis 10. August: Verfolgungskämpfe über Komorowo–Ostrow.
  • 11. August: Übergang über den Maly-Brok-Bach.
  • 12. August: Einnahme von Schulboshe Oprawtschiki. Fortsetzung der Verfolgung auf Kwaczaly.
  • 13. und 14. August: Verfolgung in Richtung auf den Nurzec.
  • 15. August: Einnahme von Mien.
  • 16. August: Überschreitung der Bronka nördlich Bransk.
  • 17. August: Vor Höhe 151 nördlich Kadlobowka.
  • 18. August: Fortsetzung der Verfolgung und Einnahme von Bolesty.
  • 19. August: Einnahme von Piotrakowo-Wyszky und P. Golombki.
  • 19. auf 20. August: Starke Nachtangriffe der russischen Truppen bei Piotrakowo-Wyszky.
  • 21. August: Über den Biala-Abschnitt.
  • 22. August: Eroberung der Höhen zwischen Spiczki und Topczykaly.
  • 23. und 24. August: Waldbiwak bei Rajki.
  • 25. August: Auf den Höhen des westlichen Orlanka-Ufers.
  • 26. August: Fortsetzung der Verfolgung in nordöstlicher Richtung über die Orlanka und Säuberung von Szostakowo.
  • 27. August: Vormarsch in nördlicher Richtung nach dem Narew.
  • 28. August: Biwak bei Makowka.
  • 29. August: Zum zweiten mal über den Narew.
  • 30. und 31. August: In der Gegend von Podozierany.
  • 1. September: Über die Swislocz.
  • 2. September: Wegnahme der Höhe 165 östlich Jatowce und Vorrücken über Kwatery.
  • 3. September: Vorrücken nach der Naumka.
  • 4. September: Kämpfe beim Überschreiten der Naumka.
  • 5. September: Vorrücken nach dem Roßbach.
  • 7. September: Überschreiten des Roßbachs.
  • 8. September: Fortsetzung der Verfolgung in Richtung auf den Zelwianka-Abschnitt.
  • 9. September: Sicherung des Detachements Wencher in der Linie Borki–Samojtewize-Gorne und Aufklärung gegen den Rogoznica-Abschnitt.
  • 10. bis 15. September: Rückmärsche über Wolkowyszk nach Bialystok.
  • 16. September: Rasttag in Bialystok.
  • 17. bis 20. September: Märsche in die Gegend von Lyck.
  • 21. bis 23. September: Transporte von Neuendorf über Deutsch-Eylau nach Thorn und Marsch nach Sluzewo.
  • 25. bis 29. September: Transporte von Alexandrowo über Posen, Oderberg und Budapest nach Südungarn.
  • 29. September bis 4. Oktober: Unterkunft in Kraljevci und Dobrinci (Gegend von Ruma).
  • 5. bis 11. Oktober: Allmähliches Vorziehen des Regiments an die Save.
  • 12. Oktober: Übergang über die Save bei Bezanija und Unterkunft in Zarkowo.
  • 13. bis 15. Oktober: Bei Zeleznik.
  • 16. Oktober: Einnahme von Sremcica.
  • 17. Oktober: Einnahme der Höhe Doljane durch das III. Bataillon.
  • 18. Oktober: Zurückdrängen der Serben über Pozarevac.
  • 19. Oktober: Bereitstellung nördlich der Lisovika zum Angriff auf den Talambas-Rücken.
  • 20. Oktober: erstürmung des Talambas-Rückens.
  • 21. Oktober: Über den Pruten nach Slatina.
  • 22. Oktober: Einnahme der Höhe 261 südlich Sibnica.
  • 23. Oktober: Wegnahme der Höhen von Tulez.
  • 24. Oktober: Vormarsch über die Turija und Wegnahme der Höhen 365 und 388.
  • 25. auf 26. Oktober: Erstürmung des Orlovica-Massivs.
  • 26. Oktober bis 3. November: Vorrücken über den Rudnick-Paß und Gornji Milanovac an die Morava.
  • 4. bis 6. November: An der Morava.
  • 7. November: Überschreitung der Morava nordwestlich Kraljevo (Dragcici, Adriani).
  • 8. November: Vorrücken nach Westen (Musinareka und Richtung Vrdila).
  • 9. bis 17. November: Rückmärsche über Bresnica, Tobola und am Alave vorbei nach Belgrad.
  • 11. November: Ruhetag in Kragujevac.
  • 18. bis 23. November: Ruhe- und Erholungszeit in Belgrad.
  • 23. bis 28. November: Transporte von Semlin über Budapest, Ödenburg, Wiener-Neustadt, Mürzzuschlag (Semmeringbahn), Selztal, Salzburg, Rosenheim (Entlausung), München, Ulm, Bruchsal, Luxemburg und Arlon nach Grupont und Jemelle.
  • 28. November bis 6. Dezember: Erholungszeit in den belgischen Ardennen.
  • 7. bis 29. Dezember: Ruhe- und Übungszeit in Courtrai und Sweveghem.
  • 30. und 31. Dezember: Stellungskämpfe vor Ypern.

1916:

  • 1. Januar bis 16. April: Stellungskämpfe vor Ypern.
  • 17. April bis 24. Mai: Ruhe- und Übungszeit im Hintergelände von Ypern. Aushilfe bei anderen Truppenteilen im Arbeits- und Gefechtsdienst, Lagerbauten.
  • 25. Mai bis 30. Juli: Zweiter Einsatz vor Ypern gegenüber der Doppelhöhe 60:
  • 2. Juni: Erstürmung der Doppelhöhe 60.
  • 13. Juni: Wiedereinnahme der Stellung wie vor dem Sturm auf die Doppelhöhe 60.
  • 26. Juni: Patrouillen-Unternehmung „Gallipoli“.
  • 30. Juli bis 2. August: Transporte ins Sommegebiet. Von den Ausladestationen Roisel, Marquaix-Hamelet, Caudry und Bertry Autofahrten bzw. Märsche in die Umgebung von Ytres, Lechelle und Le Transloy. Das II. Bataillon bezieht vom 1. auf den 2. August Unterkunft in Ligny en Cambrésis.
  • 3. bis 25. August: Sommeschlacht: Verteidigungskämpfe vor Ginchy.
  • 25. und 26. August: In Gouzeaucourt.
  • 27. und 28. August: Transport über Cambrai, Douai und Lille in die Gegend von Courtrai.
  • 29. August bis 1. September: Ruhe in Sweveghem und anderen Ortschaften östlich Courtrai.
  • 2. und 3. September: Verschiebung per Bahn und mit Fußmarsch in die Gegend von Comines.
  • 5. September bis 14. November: Stellungskämpfe vor Messines im Wytschaetebogen.
  • 16. November: Transporte über Lille und Douai in die Gegend von Cambrai (I. Bataillon bereits am 11. November).
  • 17. November bis 5. Dezember: Ruhe- und Übungszeit in der Gegend östlich Cambrai:
  • 20. November: Brigadeübung bei Quiévy.
  • 4. Dezember: Besichtigung des II. Bataillons bei Schloß Clermont.
  • 5. bis 31. Dezember: Stellungskämpfe im Sommegebiet, Stellung südlich Le Transloy („Wintersomme“).

1917:

  • 1. bis 15. Januar: Stellungskämpfe südlich Le Transloy.
  • 15. Januar bis 17. März: Stellungskämpfe im Sommegebiet südlich der ersten Winterstellung bei Le Transloy, näher an Sailly-Saillisel.
  • 10. Februar: Englischer Angriff zwischen Le Transloy und Sailly.
  • 16. bis 19. März: Loslösen vom Feind und Rückzug hinter die Hindenburg-Stellung.
  • 20. März bis 7. April: Ruhe- und Übungszeit in der Umgebung von Vendegies au Bois (Solesmes).
  • 27. März: Parade vor dem Führer der 1. Armee, General Fritz Below, und Kompagnie-Besichtigungen.
  • 8. und 9. April: Märsche und Autofahrten in das Kampfgebiet vor Arras.
  • 10. bis 30. April: Verteidigungskämpfe vor Arras.
  • 23. April: Großkampftag vor Arras. Der englische Angreifer erringt keine Geländegewinne.
  • 29. und 30. April: Bahnfahrten von Douai nach Valenciennes. Pferde und Bagagen erreichen Valenciennes durch Fußmarsch.
  • 1. bis 11. Mai: Ruhezeit in Valenciennes:
  • 6. Mai: Parade vor dem Divisionskommandeur.
  • 8. Mai: Parade vor Kronprinz Rupprecht von Bayern.
  • 12. Mai: Alarm. Bahnfahrt über Dechy nach Cantin und Bereitstellung hinter der Arrasfront in Estrées, Goeulzin und Bellonne.
  • 16. Mai bis 16. Juni: Zweiter Einsatz vor Arras, Stellungskämpfe an der Scarpe.
  • 15. Juni bis 27. Juli: Verlegung der Stellung weiter südlich (vor Monchy).
  • 28. Juni bis 1. August: Fußmarsch nach Cambrai und Ruhe in Cambrai. Erkundungen für die Verwendung als Eingreifregiment.
  • 2. August: Bahntransport in die Gegend südlich Lille. Pferde und Bagagen durch Fußmarsch.
  • 2. bis 14. August: Ausbildungszeit in der Nähe von Lille. Erkundungen für die Verwendung als Eingreifregiment.
  • 15. auf 16. August: Transporte über Roubaix und Courtrai nach Iseghem bzw. Roulers.
  • 16. August: Vorrücken in Richtung Langemarck.
  • 17. bis 24. August: Abwehrkämpfe bei Langemarck südlich der Bahnlinie Ypern–Brügge.
  • 22. August: Großkampf südlich Langemarck. Verteidigung des Staiger-Hauses.
  • 25. August bis 6. September: Abwehrkämpfe bei Langemarck zu beiden Seiten der Bahnlinie Ypern–Brügge.
  • 5. und 6. September: Marsch und Kleinbahnbeförderung nach Pitthem.
  • 6. bis 9. September: Transporte von Pitthem über Gent, Brüssel, Namur, Arlon, Metz und Saarburg in die Vogesen.
  • 9. September bis 2. Oktober: In Quartieren um Pfalzburg. Vorbereitung auf die italienische Offensive.
  • 14. September: Parade vor Herzog Albrecht von Württemberg.
  • 30. September bis 5. Oktober: Transporte von Lützelburg bzw. Stambach über Straßburg, Karlsruhe, Mühlacker, Kornwestheim Ulm, München, Salzburg, Bischofshofen, Selztal und St. Michael nach Maria-Saal.
  • 3. bis 13. Oktober: In Quartieren nordöstlich Klagenfurt.
  • 14. bis 17. Oktober: Überschreiten der Karawanken.
  • 18. und 19. Oktober: Rasttage in Waisach.
  • 20. Oktober: Marsch über die Save nach Goreinawas.
  • 21. auf 22. Oktober: Marsch über Bischoflack nach Podgora.
  • 22. bis 24. Oktober: Marsch über den Kirchheimer Paß nach der Idiatalstraße und Aufstieg in die Gegend von Polje.
  • 24. auf 25. Oktober: Marsch über St. Luzia in die Gegend des Zusammenflusses von Isonzo und Idria.
  • 25. und 26. Oktober: Überwindung des Ieza-Massivs.
  • 27. Oktober: Kampf um den Monte Purgessimo und Einrücken in Cividale.
  • 28. bis 31. Oktober: Vordringen an den Tagliamento.
  • 1. bis 6. November: Am Tagliamento.
  • 7. bis 13. November: Vom Tagliamento über die Meduna und Livenza zur Piave.
  • 8. November: Rasttag in Rorai piccolo und C. Tinti.
  • 10. bis 12. November: Rasttage in Codogne und Capo di sp.
  • 14. November bis 6. Dezember: Stellungskämpfe an der Piave.
  • 6. bis 8. Dezember: Herausziehen aus der Stellung.
  • 10. und 11. Dezember: Rückmärsche in die Gegend westlich Udine.
  • 12. bis 31. Dezember: Ruhe- und Übungszeit westlich Udine.
  • 24. Dezember: Regimentsübung, endigend auf dem Colle Roncone.
  • 27. Dezember: Brigadeübung, endigend auf den Höhen nördlich Battaglia.

1918:

  • 1. bis 5. Januar: Ruhe- und Übungszeit westlich Udine.
  • 6. bis 12. Januar: Rückmärsche über Cividale und Karfreit nach St. Luzia und Grahowo.
  • 10. bis 16. Januar: Fahrt des Regiments in sieben Transportzügen nach dem Elsaß.
  • 17. Januar bis 10. März: Vorbereitungszeit für die große Offensive in Quartieren westlich Straßburg.
  • 11. bis 14. März: Transporte nach der belgisch-französischen Grenze bei Quiévrechain.
  • 18. bis 23. März: Vormärsche zur großen Schlacht in Frankreich.
  • 24. März: Als Reserve in Buissy.
  • 25. und 26. März: Bereitstellung in der Gegend von Hendecourt.
  • 27. März bis 1. April: Kämpfe bei Hamelincourt–Moyenneville.
  • 1. und 2. April: In den Baracken bei Frémicourt.
  • 2. auf 3. April: Marsch über Bapaume in die Gegend von Grévillers.
  • 3. und 4. April: Biwaks bei Grévillers.
  • 5. April bis 12. Mai: Stellungskämpfe westlich Miraumont.
  • 11. und 12. Mai: Transport von Bapaume und Frémicourt nach Denain.
  • 11. Mai bis 11. Juni: Ruhe- und Übungszeit in Haveluy nördlich Denain.
  • 25. Mai: Regimentsübung im Vicoigne-Wald.
  • 29. Mai: Vorführung eines Musterangriffs durch das II. Bataillon.
  • 12. Juni: Transport über Cambrai und St. Quentin nach Nesle.
  • 12. bis 25. Juni: Unterkunft in Réthonvillers und Billancourt.
  • 26. auf 27. Juni: Nachtmarsch über Ham nach Cugny und Annois.
  • 27. Juni: Ruhetag in Cugny und Annois.
  • 28. bis 30. Juni: Nachtmärsche über den Crozat- und Oise-Kanal nach Dercy und Mortiers.
  • 30. Juni bis 2. Juli: Ruhetage in Dercy und Mortiers.
  • 3. Juli: Bahnfahrt über Marle und Liart in Richting Reims.
  • 3. bis 10. Juli: Vorbereitung für den Durchstoß bei Reims im Waldlager südlich St. Remy.
  • 11. bis 21. Juli: Durchbruchsschlacht östlich Reims.
  • 15. Juli: Erstürmung des Hochbergs.
  • 21. auf 22. Juli: Autofahrt in die Gegend westlich Reims.
  • 22. bis 25. Juli: Biwak bei Mareuil-en Dôle.
  • 25. auf 26. Juli: Einsatz in der Kampffront bei Cugny.
  • 27. Juli bis 1. August: Kämpfe nördlich Cugny, bei Cramaille–Vramoiselle und am Bois d’Arcy.
  • 1. auf 2. August: Rückzug hinter die Vesle.
  • 2. August bis 3. September: Stellungskämpfe in der Vesle-Stellung.
  • 3. auf 4. September: Rückverlegung der Front in die Aisne-Stellung.
  • 3. bis 27. September: Stellungskämpfe in der Aisne-Stellung.
  • 27. September bis 9. Oktober: Stellungskämpe in der Kanalriegel-Stellung.
  • 29. September bis 3. Oktober: Kämpfe bei Soupir.
  • 9. auf 10. Oktober: Rückzug hinter die Ailette.
  • 10. und 11. Oktober: Abwehrkämpfe in der Ailette-Stellung.
  • 11. und 12. Oktober: Abwehrkämpfe des I. und III. Bataillons in der Dietrich-Stellung.
  • 11. Oktober: Rückzug des II. Bataillons in die Hunding-Stellung.
  • 12. auf 13. Oktober: Rückzug des I. und III. Bataillons in die Hunding-Stellung.
  • 12. bis 17. Oktober: Abwehrkämpfe mit drei Regimentern nebeneinander in der Hunding-Stellung.
  • 18. bis 21. Oktober: Abwehrkämpfe mit zwei Regimentern nebeneinander in der Hunding-Stellung.
  • 25. Oktober: Kämpfe bei Vesles–Pierrepont.
  • 21. Oktober bis 4. November: Abwehrkämpfe in der Hunding-Sehnenstellung.
  • 5. November: Abwehrkämpfe in der Serre-Stellung.
  • 6. bis 10. November: Abwehrkämpfe in der Brune, Thon- und Chimay-Stellung.
  • 11. November: Divisionsreserve hinter der Couvin-Stellung und Einstellung der Feindseligkeiten.

Heimkehr:

  • 12. November 1918: Marsch nach Flamignoul.
  • 13. bis 17. November 1918: Fahrt von Neffe nach Gouvy.
  • 18. bis 20. November 1918: Grenzschutz beim Armee-Oberkommando 7 an der luxemburgisch-belgischen Grenze.
  • 21. November bis 6. Dezember 1918: Rückmärsche über die Eifel und den Westerwald in die Provinz Hessen-Nassau:
  • 21. November: Erstes deutsches Quartier in Lützkampen.
  • 28. November: Überfahrt über den Rhein bei Linz.
  • 6. bis 17. Dezember: In Quartieren in und um Amoeneburg.
  • 17. bis 20. Dezember: Rückfahrt in die Heimat über Gießen, Heilbronn und Kornwestheim.
  • 21. Dezember: Einzug in Stuttgart von Kornwestheim aus.

Verlustliste

Regimentschefs, -kommandeure

Regimentschefs (Inhaber)

  • 1809 bis 1811: Generalleutnant von Scharffenstein.
  • 1814 bis 1815: Generalleutnant von Koch.
  • 20. März bis 15. Juni 1888: Kaiser Friedrich, König von Preußen.

Regimentskommandeure

  • ab 1809: von Pöllnitz.
  • ab 1812: von Biberstein.
  • ab 1813: von Bünau.
  • ab 1813: von Kellenbach (bis 1819).
  • ab 1814: von Nettelhorst (Interimskommandeur während des Feldzuges).
  • ab 1814: von Kellenbach.
  • ab 1819: von König.
  • ab 1821: von Hohorst.
  • ab 1823: von Seybothen.
  • ab 1833: von Sattler (bis 1839).
  • ab 1833: Prinz Friedrich von Württemberg (führte als älterer Oberst das Regiment bis 1834)..
  • ab 1834: von Sattler.
  • ab 1840: Arand von Ackerfeld.
  • ab 1844: von Rampacher.
  • ab 1844: von Lenz.
  • ab 1850: von Baldinger.
  • ab 1857: von Zischwitz.
  • ab 1862: Freiherr von Hügel.
  • ab 1869: von Rampacher.
  • ab 1871: Freiherr von Egloffstein.
  • ab 1876: von Woelckern.
  • ab 1883: von Reibel.
  • ab 1886: von Sprößer.
  • ab 1889: von Gersdorff (Kgl. Preuß. Offizier).
  • ab 1892: von Rummel.
  • ab 1892: von Camerer.
  • ab 1894: von Fetter (Kgl. Preuß. Offizier).
  • ab 1897: von Muff.
  • ab 1899: von Monsterberg (Kgl. Preuß. Offizier).
  • ab 1901: von Schempp.
  • ab 1903: Freiherr von Soden.
  • ab 1906: Freiherr von Brand.
  • ab 1909: von Ferling.
  • ab 1912: von Roschmann.
  • ab 2. August 1914 Oberst von Ebbinghaus.
  • ab 24. September 1914: Generalmajor z. D. von Martin.
  • ab 4. Dezember 1914: Oberst von Ebbinghaus.
  • ab 11. Oktober 1915: Oberst Stühmke.
  • ab 10. Juni 1918: Oberstleutnant Flaischlen.

Quellen

  1. Landesarchiv Baden-Württemberg
    1. Kriegsstammrollen Findbuch M 465; Zeitraum 1914 - 1919; Digitalisat des Landesarchivs Baden-Württemberg
      1. aktives Regiment: Enthält Band 1 - 45 der Kriegsstammrollen des aktiven Regimentes. Hier die erste Online-Archivalie. Digitalisat des Landesarchivs Baden-Württemberg
      2. Ersatz-Bataillon: Enthält Band 47 - 231 der Kriegsstammrollen. Hier die erste Online-Archivalie. Digitalisat des Landesarchivs Baden-Württemberg

Literatur

Marx - (1809 - 1895):
„Geschichte des Infanterie-Regiments Kaiser Friedrich, König von Preussen(7. Württembergischen) Nr. 125 Online
E.S. Mittler, 1895

„Militär-Handbuch des Königreiches Württemberg“
Große Ausgabe (nach dem Stande vom 6. Mai 1913)
Herausgegeben vom Kriegsministerium
Druckerei des Königlichen Kriegsministeriums, Stuttgart 1913

General Stühmke – Regimentskommandeur von Oktober 1915 bis Juni 1918:
„Das Infanterie-Regiment „Kaiser Friedrich, König von Preußen“ (7. Württ.) Nr. 125 im Weltkrieg 1914–1918“
Chr. Belser A.G., Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1923

Generalleutnant Otto von Moser:
„Die Württemberger im Weltkriege“

Chr. Belser A.G., Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1927

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